Corona im Ticker

  • Oberliga-Runde am 16. Januar wird in den Mai verschoben
  • NSV verlängert die Pause des Spielbetriebs bis zum 31. Januar 2022
  • Unser Oberliga-Spiel wird doch verschoben – kein Spiel am 12.12.
  • Oberliga findet am 12.12. statt
  • Bezirk Osnabrück-Emsland beendet Spielbetrieb bis zum 09.01.2022
  • NSV beendet Spielbetrieb bis zum 09.01.2022
  • Niedersächsische Schachjugend beendet Spielbetrieb bis zum 09.01.2022
  • Vereinsspokal SV Hellern ruht
  • Warnstufe 2 in Osnabrück

 

Alles aktuell auf einer Seite

09. Januar 2022

Ob Staffelleiter Jürgen Kohlstädt die Nachricht mit großem Enthusiasmus verbreitet hat, ist nicht überliefert. Fakt ist, dass die 5. Runde der Oberliga Nord West terminlich verschoben wird.

Damit entfällt für Hellern 1 am 16. Januar die Reise nach Delmenhorst.

Verantwortlich für diese Entscheidung ist der „Spielausschuss Oberliga Nord“. Träger der Oberliga Nord sind die Landesverbände Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Wie geht es weiter? Vorläufig ist der Termin der 5. Runde vom 16. Januar auf den 15. Mai 2022 verlegt worden. Ausgenommen sind Spiele, bei denen bereits durch eine Übereinkunft der Vereine Termine verlegt oder fest vereinbart wurden, so der Staffelleiter. Bekannt war bislang, dass der Wettkampf SVG Salzgitter−Hamelner SV auf den 24.04.22 verlegt wurde.

Der Spielausschuss wird am 24. Januar erneut tagen. Dann wird entschieden, ob die Februar-Runde am 6.2. ebenfalls an einem Ersatztermin stattfinden soll. SF Kohlstädt schlägt dafür 29.5.2022 vor, ggf. käme auch der 15.5. infrage. Auf jeden Fall scheint es so zu sein, dass die Verein mehr Freiräume für eine eigenständige Terminplanung erhalten. Das könnte die Fortsetzung des Spielbetriebs besonders in den Sommermonaten deutlich erleichern.

30.12.2022

Der Niedersächsische Schachverband verlängert für die Landes- und Verbandsligen die Pause des Spielbetriebs bis zum 31. Januar 2022. Und die Oberliga? Über die Wettbewerbe auf deutscher und norddeutscher Ebene entscheiden die Bundesspielkommission bzw. die Turnierleiter der sieben norddeutschen Verbände. Eine Übersichtsseite des NSV gibt es hier.

24.12.2021

Der Corona-Ticker ruht bis zum 9. Januar 2022. Dann endet die befristete Einstellung des Präsenz-Spielbetriebs im Schachbezirk Osnabrück-Emsland und im Zuständigkeitsbereich des Niedersächsischen Schachverbandes. Sollten sich zuvor aktuelle Entwicklungen im Schach ereignen, werden wir zeitnah bereichten. Dies geschieht natürlich besonders dann, wenn es Beschlüsse gibt, die den Spielbetrieb in 2022 regeln.

09.12.2021
Oberliga

Martin Hart teilte aktuell mit, dass das Spiel gegen die SVG Salzgitter von Turnierleiter Jürgen Kohlstädt auf den 20.3.2022 verschoben wurde.

06.12.2021
Oberliga

Der Oberliga-Wettkampf gegen die SVG Salzgitter findet statt. MF Martin Hart war am Wochenende durchgehend damit beschäftigt, ein Hygienekonzept zu entwickeln. Stand 5.12. wird 2Gplus und Maskenpflicht verkündet. 2Gplus, das hat sich gestern gezeigt, entwickelte sich dabei zu einer Herausforderung – und zwar logistisch. Die Mannschaftsleitung ist nicht zu beneiden.

Ob eine schriftliche Stellungnahme, um die unsere Abteilungsleitung gebeten hatte, von Staffelleiter Jürgen Kohlstädt beantwortet wurde, konnte nicht ermittelt werden. SF Kohlstädt verweilt derzeit in der Türkei und konnte offenbar keinen Grund erkennen, die nächste Runde in der Oberliga Nord West auszusetzen, obwohl der Spielbetrieb in ganz Niedersachsen gegenwärtig ruht. In seinem Hygienekonzept, das vor der letzten OL-Runde am 21.11. kommuniziert wurde und die aktuellen Entwicklungen nicht berücksichtigen konnte, forderte SF Kohlstädt: „…ich würde den Vereinen nicht empfehlen, hier im Einzelfall strengere Durchführungsbestimmungen zu verlangen.“ Erläutert wurde das  nicht.

Im Schachbund NRW scheinen die höheren Ligen ebenfalls den Spielbetrieb fortzusetzen. Allerdings kommen bei der Festlegung der Rahmenbedingungen Zweifel auf. So schreibt Frank Strozewski, Mitglied der Bundesspielkommission und zuständig für die 2. Bundesliga West: „Die Ausführungen zur Maskenpflicht sind in der Coronaschutzverordnung nicht klar formuliert. Beim Turnierschach sollte am Brett die Maske nicht erforderlich sein. Die finale Entscheidung liegt aber bei den regionalen Behörden.“

Im Hygienekonzept der nordrhein-westfälischen Schachfreunde (3.12.2021) gilt für alle im Raum FFP2- oder OP-Maske. Nimmt ein Schachspieler jedoch Platz, verwandelt er sich umgehend in einen Sportausübenden und kann die Maske beruhigt abnehmen. Eine Transformation, auf die Harry Potter stolz wäre. Auch weil die Rückverwandlung sofort stattfindet, wenn der Schachspieler sich erhebt.
Tatsächlich werden diese Regeln, zumindest in Niedersachsen, aber nur bei körperlichen Sportarten angewendet: „Die MNB-Pflicht bei dem Betreiben von Sport entfällt aus dem Grund, dass die Maske die Sauerstoffzufuhr bei Personen, die sich durch den Sport über das normale Maß hinaus körperlich betätigen, mindert und zu Atemnot o. ä. führen kann. Schach ist ein Denksport und kein körperlich anstrengender Sport. Durch das Spielen entsteht i. d. R. kein erhöhter Sauerstoffbedarf. Das Schachspielen ist daher eher wie eine Veranstaltung zu werten, an der die Spielerinnen und Spieler sitzend teilnehmen“ (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, E-Mail am 16.11.2021 auf der Grundlage der alten VO).

Schachspieler sind also in unserem Bundesland „sitzende Personen in einer Veranstaltung“. Der alten VO folgend konnten sie beim Sitzen die Maske absetzen, laut neuer VO ist dies m.E. nicht mehr möglich.

In Hessen hat der Hessische Schachverband  dagegen die Oberliga-Wettkämpfe am 11. und 12.12 kurzerhand in den April 2022 verschoben.

Verantwortlich für diese immer komplexer werdenden Debatten sind zum einen die komplizierten Landes-VOs, die auch durch bergeweise gelieferte Erklärungsgrafiken nicht zwingend verständlicher werden. Zum anderen spiegeln die Reaktionen der unterschiedlichen Landesverbände den föderalen Flickteppich wider, der uns allen sattsam bekannt ist. So wird der Schachspieler je nach Auslegung zu einem Sportausübenden oder zu einer sitzenden Person, aber leider nicht zu einem potentiellen Corona-Opfer. Das ist die Crux.

Und der gesunde Menschenverstand? Falls der sich nicht völlig verflüchtigt hat, dürfte ihm auffallen, dass gestern beim Heimspiel des VFL Osnabrück die Besucher in der frischen Luft verweilend der 2G-Regel und der Maskenpflicht folgen mussten. In der frischen Luft. Vergleichbare medizinische Standards gelten für einige Schachspieler nicht.

Eine persönliche Anmerkung: Wir alle befinden uns gegenwärtig in einer schlimmen Situation – und keiner weiß, was kommen wird. Exenplarisch ist ein Bericht der Tagesschau (3.12.2021) über einen Ausbruch in Oslo. 120 doppelt Geimpfte und zudem ausnahmlos Getestete trafen sich bei einer Weihnachtsfeier. Einer der Teilnehmer der Feier war kurz zuvor aus Südafrika zurückgekehrt. Das Ergebnis: mehr als 50% waren anschließend PCR-positiv, mindestens ein Viertel der Infizierten wurde von Omikron erwischt. Wobei die Sequenzierung noch nicht abgeschlossen ist.

Schützen kann man sich mit Maske und Abstand. Und zwar wirkungsvoll, wie erneut das Max Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation feststellte: „Tragen sowohl die infizierte als auch die nicht-infizierte Person gut sitzende FFP2-Masken, beträgt das maximale Ansteckungsrisiko nach 20 Minuten selbst auf kürzeste Distanz kaum mehr als ein Promille. Sitzen ihre Masken schlecht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf etwa vier Prozent. Tragen beide gut angepasste OP-Masken, wird das Virus innerhalb von 20 Minuten mit höchstens zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit übertragen.“

Anders formuliert:  Eine OP-Maske reduziert das Risiko bereits dramatisch im Vergleich zur gleichen Situation ohne Maske. Kommt noch 2G (ohne plus!) hinzu, hat man einen kalkulierbaren Standard erreicht. Wer mehr Sicherheit braucht, kann sich dann immer noch eine FFP2-Maske überziehen. So könnte Schachspielen funktionieren. Ob dies auch mit Omikron funktioniert, steht allerdings in der Sternen.


01.12.2021
Bezirk

Der Schachbezirk Osnabrück-Emsland setzt den Spielbetrieb bis zu 01.09.2022 aus:
„Lieber Schachfreund, liebe Schachfreundin!
Da ab dem 1. Dezember wohl nahezu flächendeckend die Corona-Warnstufe 2 in Niedersachsen gilt, setzt der Bezirk (ebenso wie der NSV) den Präsenz-Spielbetrieb ab dem 01.12.21 mindestens bis einschließlich zum 09.01.22 komplett aus. Denn nur so kann die Chancengleichheit gewahrt und natürlich die Gesundheit aller berücksichtigt werden! Der Vorstand wird Anfang Januar das weitere Vorgehen besprechen“ (Niels Dettmer, s.a. Ergebnisdienst Bezirk).


30.11.2021
Landes- und Verbandsliga

Der niedersächsische Schachverband hat heute verkündet: „Liebe Schachfreund:innen, wie am 26.11. angekündigt setzt der Niedersächsische Schachverband seinen von ihm (in Teilen im Rahmen der Spielgemeinschaft Niedersachsen/Bremen) organisierten Präsenz-Spielbetrieb ab dem 01.12.21 mindestens bis einschließlich zum 09.01.22 komplett aus.

Der Spielbetrieb laut TO Niedersachsen in B.1.1. „Klasseneinteilung“ und A.1. „Geltungsbereich“ sowie in A.2. „Spielbetrieb“ geregelt. Anders formuliert: der Spielbetrieb in der Landes- und Verbandsliga ist mindesten bis zum 9. Januar 2022 beendet. Zum anderen  weist der Verband darauf hin, dass der Spielbetrieb in den Bezirken und im Landesschachbund Bremen autonom geregelt wird.


Landessportbund Bremen

Durchaus interessant ist eine Stippvisite beim LSB. Am 22.11. fasste Turnierleiter Peter Frei die Eindrücke vom ersten Spieltag am 11.11. so zusammen: „Der Spieltag lief leicht holprig bis rund. Die Erkenntnis sollte sein: auch unter schwierigen Voraussetzungen ist es möglich Schach Mannschaftswettkämpfe OTB durchzuführen.“
Am 22.11.2021 gingen auch in Bremen die Lichter aus – zumindest begrenzt. SF Frei informierte die Schachspieler darüber, dass „der Spieltag vom 12.12.2021 auf den 22.5.2022“ verschoben wird. Ob die Bremer weitere Maßnahmen beschließen und ob sie ihr Hygienekonzept vom 8.11.2021 aktualisieren müssen, hängt natürlich von den Verordnungen des Landes ab.


Jugend

Die Niedersächsische Schachjugend setzt ebenfalls den Spielbetrieb bis zum 01.09.2022 aus. Die Termine am 5.12.2021 werden verschoben.


Bezirk

Die Schachvereine im Bezirk Osnabrück-Emsland müssen zeitnah informiert werden. Bislang gelten die Regularien vom 15.11.2021.


Oberliga

Und die Oberliga? Hier konnte bislang keine Beschlussfassung ermittelt werden. Für hilfreiche Informationen wäre die Redaktion von schach-hellern.de dankbar.


29.12.2021
SV Hellern

Spielleiter Norbert Sobotta unterbricht die Austragung des Vereinspokals bis auf Weiteres. Die Partien der 3. Runde werden nicht öffentlich gespielt.


Stadt Osnabrück

Die Stadt Osnabrück wartet nicht auf das Land, sondern reagiert auf die aktuelle Zahlen im Landkreis. Ab Mittwoch, d. 1.12.2021, gilt in der Stadt Osnabrück die Warnstufe 2. Zur Anwendung kommen die Bestimmung der aktuellen Corona-VO des Landes Niedersachsen.
Weitere Infomationen: Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Osnabrück.