6½ P von 7 – es geht rechnerisch noch besser, aber abgesehen davon ist ein Ergebnis für die Geschichtsbücher. Zumindest für die, die wir selber schreiben.
Herzlichen Glückwunsch, Thorben. Du hast es verdient.
Gutes Turnier, desolates Ende
Man muss nicht lange zählen. In der letzten Runde wurden nur noch vier Partien ausgespielt. Fünf wurden kampflos gewertet. Das ist zu viel.
Ungeachtet der individuellen Gründe und Motive ist das keine gute Werbung für den Verein und formal betrachtet eine Geringschätzung der Platzierungen ab Platz 2, die durchaus einen Wert gehabt hätten. Und das auch, weil das Turnier dadurch etwas Besonderes wurde, weil sich einige Spieler besser verkauften als es ihr Platz in der Start-/Rangliste vermuten ließ. Trotzdem soll die Tabelle an dieser Stelle nicht fehlen:
Jörg Stock wurde mit sechs gespielten Partien Zweiter – auch das ist souverän. Bester Gastspieler wurde Patrick Mayjohann, der sich mit fünf (!) Spielern den zweiten Platz teilte. Belohnt wurde er mit +27 DWZ-Punkte, was ihn über die 1900er-Grenze hievte. In der letzten Runde gewann er sehr eindrucksvoll gegen Harald Szobries.
Überhaupt ist die DWZ-Auswertung diesmal aussagekräftiger als die Tabelle. Dabei sollte man besonders die Turnier-Performance (TP) beachten.
Ein tolles Turnier spielte Jens Gausmann (+55, TP: 1895). Steffen Schnier (+47, TP: 1935), Christopher Steinke (+43, TP: 1496), Thorben Weist (+41) und Stefan Ewert (+40, TP: 1963) sackten ebenfalls fette Gewinne ein. Auch Alfons Thöle darf sich mit +25/1839 freuen. Thorben glänzte zudem mit einer sagenhaften Turnier-Performance von 2304.
Des ein Freud‘ ist des anderen Leid. Und so spiegelten die Gewinne ziemlich mitleidlos die Verluste am Ende der DWZ-Liste wider. Dort mussten einige etablierte Spieler kräftig Federn lassen. Das allerdings ist auf gewisse Weise Werbung für ein Turnier, in dem einige Spieler keinen Respekt vor großen Name hatten.
Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung.