Verbandsliga West: deutlicher Sieg gegen Quakenbrück

Eine Prognose ist ein mathematisches Handwerkszeug, aber keine Vorhersage der Zukunft. Die muss man selbst gestalten. Der 3. Mannschaft des SV Hellern gelang dies mit Bravour gegen eine Mannschaft, die mit 89,5% laut LigaOrakel der Absteiger Nr. 1 ist. Gefolgt von Hellern 3 mit 34,4 %. Andere Mannschaften haben keinen Abstiegsdruck. Mal sehen, was tatsächlich passiert.

Rechts Hellern 2 mit sechs Spielern, links Hellern 3

Laut Prognose musste ein Sieg her – und Hellern 3 unternahm buchstäblich alles, um mit einem Wettbewerbsvorteil den Showdown gegen Quakenbrück für sich zu entscheiden. Ein Blick auf die Einzelergebnisse spricht eine deutliche Sprache.

Quelle: Schachbezirk Osnabrück-Emsland

Da ein Bericht nicht vorliegt, beschränkt sich die Redaktion auf die Vorstellung unserer Gewinnpartien, die einen beachtlichen Unterhaltungswert besitzen.

Michael Benning lieferte recht souverän ab und konnte sich daher verdient in unseren Schankraum begeben. Zur Post-Analyse.

 

So gut gelaunt sehen Sieger aus. Michael mitten in der  Postanalyse.

Also Siege an den Brettern 2 und 3. Fehlt nur noch Brett 4 für ein Hattrick. Wer spielt denn da? Tom Spierenburg! Gab es ein taktisches Gemetzel? Ja, aber nicht sofort!

Spierenburg – Wilke (r.): Noch ist nichts Schlimmes passiert.

Hattrick perfekt!

Kommen wir zur letzten Partie der Nachlese. Sie wurde von Niels Dettmer gespielt. Er wäre besser für vier Stunden zum Holzhacken in den Wald gegangen. Das wäre nämlich weniger anstrengend gewesen als die Qualen, die er am Brett aushalten musste.

Man kann lange und viel über den Wettkampf diskutieren. Langweilig war er nicht.

Fotos: Thal, Kaberi © 2026