Wenn man so weit gekommen ist, dann will man auch den nächste Schritt machen. Versuchen wollten es drei. Locke hatte dagegen vor dem Halbfinale ein Nickerchen gemacht, den Wecker nicht gehört und musste von Turnierleiter Nobert Sobotta telefonisch aus dem Bett gezerrt werden. Danach wollte auch er. Und wie ist es ausgegangen? Nun, zwei haben es geschafft…
Stiller – Andre

Ganz ehrlich: es war eine langweilige Partie. Wolfgang lenkte die Partie in die Grünfeld-Indische-Verteidigung, beide zeigten jeweils ihrem Gegner, dass sie die Theorie kannten. Es wurde viel getauscht und mit der danach entstandenen Stellung konnte man nicht aus Gewinn spielen.
Also Showdown mit verkürzter Bedenkzeit. Es folgten zwei Remise, die dritte Partie gewann Maximilian, der damit das Finale erreicht hatte. Bloß gegen wen?
Lehmann – Hart

Locke hatte seinen Königsläufer sehr aktiv platziert, was in der“ Englischen Eröffnung“ nicht so häufig vorkommt. In der Partie funktionierte es aber recht gut. Wäre da nicht die Zeitnot gewesen…
Glückwunsch an Holger, der clever ein taktisches Manöver ausnutzte, um den Kollaps der schwarzen Stellung zu erzwingen. Nun ist der letztjährige Pokalsieger also erneut im Finale.
Finale
Das Finale wurde bereits ausgelost:
Stiller – Lehmann
Der Termin steht noch nicht fest.
