Leider schafften es diesen Donnerstag nur 6 Spieler rechtzeitig zum Blitzcup. Daher entschied man sich für eine doppelrundige Austragung. Ohne Hannes Ewert als Teilnehmer konnte Christian Böttcher vielleicht schon eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg erkämpfen. Aber anfangen werden wir diesmal mit dem letzten Tabellenplatz.
Dort landete Tom Spierenburg. Aber Tom spielte hervorragend. Leider machte ihm die Zeitnot einige Striche durch die Rechnung. Exemplarisch war eine Partie gegen Franz Ernst. Franz spielte eine alte Bücker Variante, die als nicht seriös gilt, die von Franz aber schon oft erfolgreich angewendet wurde. Tom spielte brilliant dagegen, fast wie der Computer und erhielt eine +7-Stellung. In Zeitnot übersah er dabei den letzten Trick. Trotzdem toll, wie stark Tom die Partien in Eröffnung und Mittelspiel behandelte.
Christian Böttcher ist kaum noch zu überholen
Vor Tom platzierte sich Locke, der wie immer scharfe und kreative Eröffnungen ausprobierte, aber gegen die starke Gegnerschaft auch einige Male scheiterte. So reichte es nur zu drei Punkten aus 10 Partien.

4,5 Punkte erzielte Franz, der jetzt seit einigen Monaten den Blitzcup durcheinanderwirbelt und mit altbewährten Taktiken seine Gegner zum Schwitzen bringt.
Für Jens Güting reichte es zu starken 5,5 Punkten. Jens spielte wieder mit vielen Finessen. Umfassende klassische Positionskenntnisse verbunden mit feiner Taktik prägen seinen Stil.
Joachim Rein kam gestärkt aus seiner Urlaubsphase zurück und erreichte 6,5 Punkte.
„Mr. Gnadenlos“ Christian Böttcher (Foto) schoss den Vogel ab. In diesem starken Feld erzielte Christian bärenstarke 10 Punkte und damit 100%. Herzlichen Glückwunsch dem Sieger.
In der Gesamtwertung machte Christian vermutlich schon den entscheidenden Schritt für den Gesamtsieg. Nach bisher 6 Teilnahmen liegt Christian bereits bei 90 Punkten. Den zweiten Platz verteidigt noch der Berichterstatter. Hannes hat zwei Turniere weniger und damit nur noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg.
Wir freuen uns auf den Oktober!
Fotos: © Hellern-Archiv


