Spannender Auftakt zum Vereinspokal

Der Vereinspokal ist gestartet. In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei unseren Vereinsturnieren gesunken. Anders läuft es beim diesjährigen Vereinspokal. Immerhin 13 Spieler und nach langer Zeit auch mit zwei Teilnehmern der 1. Mannschaft wurde das Turnier quantitativ und qualitativ aufgewertet.

Kampf gegen den eigenen Enkel und der „Brösel-Bauer“

K.O.-System: Nur fünf Spieler konnten weiterkommen

Joachim Rein, Konstantin Hindersmann und der Berichterstatter Stephan Niendieker erhielten per Losentscheid die erforderlichen Freilose, um für die nächste Runde eine durch 2 teilbare Teilnehmerzahl zu erhalten.

Kamps (r.) – Eggers. Im Hintergrund Jürgen Grosser.

Der erste der seine Partie beendete war Manuel Kamps. Unser Opensieger gewann mit einem starken Angriff kurz nach Ende der Eröffnung. Die nächste Partie endete mit dem Weißsieg von Jürgen Grosser  gegen Ludger Wöllermann. Jürgen präsentierte dabei seine große Weißstärke und manövrierte Ludger geschickt aus.

Die restlichen drei laufenden Partien waren hochspannend.
Alfons Thöle spielte mit den schwarzen Steinen gegen seinen Enkel David Siemers (Foto). David spielte eine klasse Partie und erzielte einen Materialvorsprung. Aber Alfons kämpfte sich zurück. Am Ende stand ein Remis. Die Fortsetzung im Schnellschach erfolgt nächste Woche.
Ganz heißes Schach zeigte Martin Rothe gegen Hajo Bade. Auch im Spitzenschach gilt der Vorstoß des „Brösel-Bauern“ nach g4 inzwischen als beliebter Zug. Gefolgt von Tg1 sind wir damit auch in Hellern auf Spitzenschachniveau unterwegs.

Rothe – Bade (r.): Der weiße Turm ist bereits auf der 7. Reihe

Martin zeigte danach wirklich kein Nachlassen und keine Schwäche und ließ auch kein Gegenspiel zu. Mit einem letzten taktischen Stoß beendete Martin dann die Partie siegreich. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung. Nachspiellink

Das Kracherduell der ersten Runde hieß Lehmann gegen Hart. Während Holger vor der Partie über verschiedene Eröffnungen von Locke sinnierte, kam es dann doch ganz anders.

Rothe (r.) – Hart

Locke holte eine Variante heraus, die er vor mehr als 20 Jahren regelmäßig spielte. Ich erinnere mich noch gerne an die ausgefeilten Blitzpartien, die zwischen mir und Locke in dieser Variante entstanden. Allerdings war Locke gestern nicht auf dem allerneuesten Stand und so konnte Holger recht schnell eine vorteilhafte Stellung erzielen und das Läuferpaar als Pfand ins Spiel bringen. Locke versuchte die Stellung übersichtlicher zu gestalten und zu tauschen, was es zu tauschen gab. Der Druck von Holger blieb aber trotzdem bestehen und führte letztendlich auch zum Sieg. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg.

Nachspiellink

Weiter geht es bereits in zwei Wochen mit dem Viertelfinale.

Wir werden berichten.

Fotos: © Niendieker, Thal